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Krippenkinder in Räumen der Diakonie

Als der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Kork, Frank Stefan, mitbekommt, dass die Stadt Kehl ein Ausweichquartier für die Korker Kinderkrippe sucht, wollte er helfen: In einem der Gebäude, die mit Wohngruppen der Diakonie Kork belegt war, war gerade eine Gruppe mit jungen Erwachsenen nach Goldscheuer umgezogen - die freie Wohnung ließ sich gut nutzen. Dort, wo die Jugendlichen zuvor ihren Wohn- und Essbereich hatten, zeigen die Erzieherinnen Doris Maelger und Soumia Chikh-Rouhou stolz das große Spielzimmer für die kleinen Krippenbesucher. In der ehemaligen Küche wird gegessen, es gibt genug Platz für einen Atelierraum und zwei Schlafräume. Auch die Sanitärräume sind sehr großzügig, die Stadt hat dort kleine Toiletten eingebaut und Podeste, damit die Ein- bis Dreijährigen die Waschbecken gut erreichen können.
Mit der Auslagerung von Wohngruppen und mit dem Einzug der Kinderkrippe verfolgt Frank Stefan das gleiche Ziel: "Wir gehen heute in der Behindertenhilfe andere Wege als vor 120 Jahren", erklärt er, so wie es wichtig sei, dass Bewohner des Wohnverbunds "runter kommen vom Gelände" sei es wichtig, dass die Diakonie Kork ihr Gelände "als normalen Lebensraum öffnet". Zwar sind die Korker mit der Diakonie Kork verbunden, dennoch möchte Frank Stefan die Menschen stärker zusammenbringen; Begegnungen zwischen den Dorfbewohnern und den Behinderten sollen zur Normalität werden. Die Kinderkrippe kann aus seiner Sicht dazu beitragen. Ein Vorhaben, das Nanine Delmas, Fachbereichsleiterin für Bürgerdienste und Soziales bei der Stadt Kehl, gerne unterstützt. In Zeiten, in denen über Inklusion, also die Mischung von Kindern mit und ohne Behinderung in Kindergärten und in Regelschulen, gesprochen werde, sei die Krippe im Haus der Diakonie Kork ein Anfang, der Schule machen könnte.
Für Frank Stefan hat die Kinderkrippe im Wohngruppenhaus der Diakonie Kork noch eine zweite positive Wirkung: Auf der Suche nach hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Einrichtung steht immer wieder mal die Frage im Raum, ob die Kleinkindbetreuung gesichert ist. Eine Frage, die Frank Stefan jetzt getrost mit Ja beantworten kann, weil - wie Nanine Delmas versichert - Kinder von Beschäftigten der Diakonie Kork bis zu einem bestimmten Kontingent und Termin bevorzugt aufgenommen werden.
Etwa eineinhalb Jahre wird der Um- und Anbau des Korker Kindergartens dauern, im April wird voraussichtlich Baubeginn sein. Die Kindergartenkinder, die älter als drei Jahre sind, sollen solange ins alte Korker Rathaus umziehen.

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Gemeinsamer Gemeinderat

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Sperrung in Auenheim

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Das Volksfest Messdi wird ab dem Himmelfahrtstag, 17. Mai, wieder viele Menschen auf die Kehler Straßen locken. Damit alle Besucher die zahlreichen Bühnen, Fahrgeschäfte, Verkaufsstände und gastronomischen Angebote in Ruhe nutzen und betrachten können, werden einige Straßen und Parkplätze gesperrt. ... mehr

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Freiwilliges Soziales Jahr

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